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Jeder kann meditieren! Mit dieser kleinen Übung gelingt es immer!

Meditation in Köln

Meditation und hartnäckige Missverständnisse

Während meiner Arbeit als Coach begegnet mir immer wieder dasselbe hartnäckige Missverständnis. Viele Menschen glauben, dass sie nicht meditieren können, weil sie eine unnütze Definition von Meditation haben. Dabei wird absolute Stille und die Freiheit von Gedanken als das höchste Ziel der Meditation verstanden. Frustration ist auf diese Weise fast unausweichlich.

 

Die absolute Leere des Geistes gilt als Meisterschaft, weil sie für ein Großteil der Meditierenden nur nach jahrelanger Übung möglich ist. Manche erreichen sie nie. Dies ist allerdings auch nicht nötig.

 

Die Katze lässt das Mausen nicht, der Geist nicht das Denken. Der Geist ist dazu da, Gedanken zu kreieren. Der Kampf gegen die eigenen Gedanken ist also völlig sinnlos. Eine bessere Idee ist es, die Gedanken zu beobachten, um Bewusstsein zu schaffen. Dieses Bewusstsein hilft wiederum, die Gedanken in eine konstruktive Richtung zu lenken. Da unsere Gedanken unsere Realität erzeugen, ist damit die Basis für ein positiv ausgerichtetes Leben gelegt.

 

Wer atmen kann, kann meditieren

Wir verabschieden uns also von der Vorstellung der Leere des Geistes und wenden uns dem Atem zu. Er ist als Hilfsmittel für die Meditation perfekt. Er ist immer verfügbar und bindet die Gedanken. Wenn die Konzentration auf der Atmung liegt, beruhigen sich die Gedanken automatisch, da Atem und Gedanken miteinander verbunden sind.

 

Bei der Konzentration auf das Atmen werden die Gedanken früher oder später wieder wandern. Hierin liegt oft ein Grund für Frustration. Dabei ist dies der Schlüsselmoment, der das Bewusstsein schult. Denn ihm geht die Erkenntnis voraus, dass die Gedanken nicht mehr am gewünschten Ort, dem Atem, verweilen. Je öfter diese geistige Bewegung passiert, desto schneller entsteht die Gewohnheit, den Fokus zu halten. Gleichzeitig ist es eine Übung in Gelassenheit, da keine Bewertung des Inhalts der Gedanken nötig ist.

 

Sagen Sie bitte goodbye zu komplizierten Ansätzen. Sie dürfen sich mit der Idee anfreunden, dass simple Dinge bestens funktionieren. Nutzen Sie die folgende Übung, wann immer Sie wieder näher zu sich selbst kommen möchten.

 

So funktioniert´s

Ihren Atem haben Sie immer bei sich, darüber hinaus brauchen Sie ein Minimum an Zeit, z.B. eine Minute. Atmen Sie mit geradem Rücken im Sitzen, Stehen, Gehen oder Liegen. Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit nach innen auf Ihren Atem. Lassen Sie den Atem natürlich fließen. Die Augen können Sie geöffnet lassen oder schließen. Kehren Sie jedes Mal mit Ihrem Fokus zum Atem zurück, wenn Sie bemerken, dass Ihre Gedanken abschweifen. Wiederholen Sie diese Übung im besten Fall täglich. Die Atemmeditation kann auch als Hilfe zum Einschlafen dienen.

 

Regelmäßig praktiziert baut die Atemmeditation Stress ab und schult das Bewusstsein, wodurch mehr Energie freigesetzt wird. Die Fähigkeit zur Konzentration verbessert sich, dadurch lassen sich Ziele jeder Art leichter erreichen. Die Intuition wird besser wahrnehmbar und unser gesamtes System regeneriert und harmonisiert sich nachhaltig.

 

 

Viel Freude beim Ausprobieren!

Bewusstseins.Werkstatt, Meditation