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Meditation: Die Kraft des Geistes nutzen

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Ursprünge der Meditation

In jeder Religion gibt es in den alten Schriften Übungen zur Kontemplation und Innenschau. In den asiatischen Religionen (Jainismus, Daoismus, Hinduismus, Buddhismus) ist Meditation eine der Hauptsäulen, um das Bewusstsein zu entwickeln. Im Sufismus findet sich spätestes seit dem 11. Jahrhundert n. Chr. mit Rumi und den tanzenden Derwischen eine spezielle Form der Meditation. Auch das Christentum kennt Kontemplation, was nichts anderes als Meditation ist. Das Gebet kann als weitere Spielart verstanden werden. Übungen zur Konzentration und inneren Versenkung haben demnach weltweit eine Jahrtausende alte Kultur.

 

Die unterschiedlichen Formen der Übungen sind verschiedenen Zielen untergeordnet. In den asiatischen Religionen ist es die Erleuchtung, christliche, islamische und jüdische Meditationen sind hingegen auf die stille Vertiefung der Beziehung zu Gott gerichtet. Moderne Formen sind aus dem religiösen Kontext losgelöst, und dienen in erster Linie der Steigerung des Wohlbefindens und einer positiven Lebensausrichtung.

  

Meditation im Buddhismus

Der 2500 Jahre alte, aus Indien stammende Buddhismus ist wahrscheinlich die prominenteste Meditationspraxis. Die Ziele sind Beruhigung des Geistes, Identifikation mit positiven Eindrücken und letztlich die volle Entwicklung aller positiven geistigen Fähigkeiten, was mit Erleuchtung gleichgesetzt wird.

 

Die Konzentration auf den Atem oder ein Meditationsobjekt zielt darauf, sich von störenden Gedanken und Gefühlen zu befreien. Durch den Fokus wird der Geist daran gehindert, umherzuwandern. Weiterhin wird die Erkenntnis der Natur des Geistes angestrebt. Dies ist notwendig, um die Identifikationen zu lösen und ein Leben zu führen, das als unabhängig von äußeren Umständen empfunden wird. Darüber hinaus soll eine unterscheidungslose, tatkräftige Liebe die treibende Kraft sein. Um derlei Bewusstseinszustände zu erreichen, werden tägliche Übungen empfohlen.

 

Moderne Meditationsformen

Meditation

In Europa haben sich seit den 1950er Jahren Formen der Meditation etabliert, die nichts mehr mit Religion zu tun haben. Ein (umstrittenes) Beispiel ist Yoga, ebenso einige Kampfkünste, Transzendente Meditation, Achtsamkeit und autogenes Training. Die Psychotherapie nutzt ähnliche Ansätze. 

 

Der Geist wird als Werkzeug zur Bewusstwerdung innerer Prozesse und körperlichen Befindens trainiert. Gesundheitsförderung durch Stressabbau, Aktivierung der Selbstheilungskräfte, Steigerung des Wohlbefindens, Balance zwischen Körper und Geist, Selbsterkenntnis und die Stärkung des Körpers sollen gefördert werden. Die Bandbreite der Möglichkeiten der Meditation erweitert sich um einige Ebenen, wenn sie aus religiösen Strukturen herausgelöst wird.

 

Mehr Kraft und Ausgeglichenheit durch regelmäßige Meditation

Vor dem Hintergrund, dass persönliche Themen, Stille, Wahrnehmung und Selbsterkenntnis in Europa nur vereinzelt Eingang in das Schulsystem, die Arbeitswelt und den kulturellen Alltag finden, verschieben sich diese Aspekte in den privaten Bereich. Dies ist einer der Gründe, warum sich viele Menschen erst in einem mittleren oder späten Lebensalter damit befassen.

 

Als linear funktionierendes Werkzeug arbeitet das Denken hervorragend. Besonders, wenn es darum geht, mit dem Intellekt Probleme zu lösen. Diese Prozesse kosten vor allem in Arbeitsabläufen und unbewussten Denkprozessen viel Energie. Wie lernen bereits im frühesten Alter, Dinge zu tun, produktiv zu sein und im Außen zu wirken. Dies hat viele Vorteile. Was wir dabei nicht lernen ist, wie wir den Geist nutzen, um Energie zu gewinnen, anstatt sie zu verbrauchen. Denn auch dazu ist er in der Lage. Allerdings nur außerhalb jeder Funktion im Zustand der Ruhe. Hier wiederum hilft uns die Meditation. Welche Form der Meditation gewählt wird, ist erst einmal egal. Ganz nach Vorliebe.

 

Je mehr die Hinwendung nach innen praktiziert wird, desto eher bildet sich eine Gewohnheit. Dann kann der Geist ganz leicht vom Funktionsmodus in den Entspannungsmodus umschalten. Vielleicht sogar in stressigen Situationen. Am besten eignen sich simple Meditationen, beispielsweise Atemmeditationen oder Körpermeditationen. Wenn Sie sich alleine nur schwer konzentrieren können, sind geführte Meditationen hilfreich. Schon wenige Minuten täglich reichen aus, um spürbare positive Veränderungen zu bewirken. Neue Studien geben außerdem Hinweise darauf, dass Meditation positiv bis in die Körperzellen hinein wirken kann. Mehr dazu in weiteren Artikeln.

 

Fazit

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Egal ob im religiösen, spirituellen oder körperlichen Kontext, zur Entspannung oder als mentale Übung- Meditation ist als Quelle der persönlichen Kraft empfehlenswert. Da schon wenige Minuten täglich große Veränderungen bewirken können, ist es als einfaches und immer verfügbares Mittel ein guter Begleiter im Alltag. 

 

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